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Anne Janssen MdB
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17.03.2026

Friesland/New York. Für die Bundestagsabgeordnete Anne Janssen ging es in den vergangenen Tagen auf die internationale Bühne: In der letzten Woche nahm die CDU-Politikerin an der 70. Frauenrechtskonferenz der Vereinten Nationen in New York teil. Als Mitglied einer Delegation des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend vertrat sie dort den Deutschen Bundestag bei einem der wichtigsten weltweiten Treffen zu Gleichstellung und Frauenrechten.

Im Zentrum der Konferenz stand in diesem Jahr die Frage, wie Frauen und Mädchen weltweit besser Zugang zur Justiz erhalten können. Diskutiert wurden gerechtere Rechtssysteme, der Abbau diskriminierender Gesetze und die Beseitigung struktureller Hürden, die Frauen in vielen Ländern noch immer benachteiligen.

Für Janssen war die Reise nach New York mehr als ein protokollarischer Termin. Neben der Teilnahme an der Konferenz suchte die Delegation auch den Austausch mit Vertretern anderer Länder. Auf dem Programm standen Gespräche mit Teilnehmern aus der Ukraine, Moldau, Spanien, Belgien und Skandinavien. Hinzu kamen sogenannte Side-Events, also Vorträge, Diskussionsrunden und Treffen mit der Interparlamentarischen Union.

Ein besonderes Signal setzte die Delegation mit der Übergabe roter Handabdrücke an das Büro von Vanessa Frazier, der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten. Die Handabdrücke waren zuvor im Deutschen Bundestag anlässlich des „Red Hand Day“ gesammelt worden. Sie stehen als Zeichen des Protests gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten.

Anne Janssen betonte nach Abschluss der Reise: „Frauenrechte sind Menschenrechte. Gerade in einer Zeit, in der Gleichberechtigung und rechtsstaatlicher Schutz in vielen Teilen der Welt unter Druck geraten, war der internationale Austausch in New York von großer Bedeutung. Mir war wichtig, dass wir uns gemeinsam für faire Chancen, Schutz und Teilhabe von Frauen und Mädchen einsetzen.“

Mit ihrer Teilnahme brachte Janssen deutsche Positionen in eine internationale Debatte ein, die auch über New York hinaus Wirkung entfalten soll. Zugleich machte die Konferenz deutlich, dass die Themen Gerechtigkeit, Schutz und gleichberechtigte Teilhabe keine abstrakten Fragen der Weltpolitik sind, sondern Grundfragen einer demokratischen Gesellschaft.

Der Delegation gehörten Saskia Esken als Leiterin, Sabine Dittmar, Ellen Demuth, Anne Janssen, Ulle Schauws und Kathrin Gebel an.

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