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Anne Janssen MdB
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Lage der Tourismusbranche ist dramatisch

13.01.2022

Die Tourismusbranche leidet noch immer unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auch in diesem zweiten Corona-Winter wurde das wieder deutlich: Hotels, Busunternehmen, Reiseveranstalter und Reisebüros spüren eine große Zurückhaltung ihrer Kunden trotz aufwendiger Hygienemaßnahmen. Bis zum Sommer 2021 beliefen sich die wirtschaftlichen Verluste der Branche auf 68,7 Mrd. Euro.

„Uns allen muss bei solchen Zahlen deutlich werden, dass dahinter menschliche Schicksale und Existenzen stehen. Es sind die Schicksale von Angestellten, Unternehmern und ganzen Regionen, die unter den Auswirkungen der Pandemie leiden“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Anne Janssen.

Gerade im ländlichen Raum leiste die Tourismusbranche einen wesentlichen Anteil zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität. Die Abgeordnete Anne Janssen wies besonders darauf hin, dass beispielsweise die Busunternehmen nicht nur Ausflugsreisen unternehmen, sondern auch dafür sorgen, dass viele Kinder sicher, kostengünstig und umweltbewusst zur Schule gefahren werden. In vielen Punkten überschneide sich die Tourismus- und die Alltagsinfrastruktur. Unter der Führung der Union wurde seit Beginn der Pandemie dafür gesorgt, dass dieser Branche geholfen wurde. Knapp 21 Mrd. Euro an Hilfen wurden gezahlt. Das bedeutet einen Anteil von 43 Prozent aller Hilfsgelder.

Vor Beginn der Corona-Pandemie prägte die Tourismusbranche hingegen überproportionale Zuwachsraten, die nicht nur den heimischen Unternehmen und mittelständischen Betrieben zu Gute kam, sondern auch das weltweite Ansehen Deutschlands als sicheres und attraktives Reiseziel stärkte. „Wir brauchen daher klare und langfristige Perspektiven, um den Tourismus in Deutschland wieder anzukurbeln. Mit Überbrückungshilfen und Ausfallzahlungen alleine ist es nicht getan. Wichtige Anreize könnten mit flexiblen Arbeitszeitregelungen gesetzt werden. Auch bei der Umstellung auf klimafreundlichere Energieversorgung könnten gerade viele kleinere und

mittelständische Betriebe im Bereich Tourismus finanziell unterstützt werden“, schlägt Anne Janssen MdB vor.

Anne Janssen MdB erklärt zudem mit Blick auf die Ampel-Koalition, dass der Tourismus auch in Berlin die Anerkennung bekommen sollte, die er verdient: „Dass die Ampel statt wie bisher einen Staatssekretär nur eine Beauftragte für den Tourismus beruft, die zudem auch den Bereich der maritimen Wirtschaft verantworten muss, wird keineswegs der dramatischen Krisenlage gerecht!“ Auch im Koalitionsvertrag werde die Geringschätzung des Tourismus durch wenige vage Formulierungen deutlich.

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